Neuer Bericht · 11. Oktober 2026

Junsui in Meerbusch: Sechs Plätze, ein Tresen und Jay Lee

Kurz hinter der Düsseldorfer Stadtgrenze serviert Jay Lee sein Omakase an sechs Plätzen. Ein Geheimtipp ist das Junsui nur noch, weil die Warteliste so lang ist.

Junsui in Meerbusch: Sechs Plätze, ein Tresen und Jay Lee

Das Junsui zählt zu den wahrscheinlich exklusivsten Adressen der Region. Geheimtipp nicht, weil es niemand kennt, sondern weil es nur sechs Plätze gibt und das Restaurant weit im Voraus ausgebucht ist. Richtig schön, dass sich hier die Qualität und die Idee von Jay durchgesetzt haben.

Jay hat sein Handwerk in Japan gelernt, danach in Korea und den USA gearbeitet und lange sein eigenes Restaurant in der Nähe von Frankfurt geführt, bevor er in Meerbusch ein neues Zuhause gefunden hat. Omakase heißt „Ich überlasse es dir“: Du setzt dich an den Tresen, und Jay serviert seine täglich wechselnde Auswahl.

Bei mir waren es unter anderem Chawanmushi mit Lachsrogen, gedämpfte Abalone, Kaiserbarsch vom Binchotan und zum Schluss Nigiri von Toro bis Kuruma Ebi. Das Junsui hat selbstverständlich wieder seinen Platz in der neuen Ausgabe des EssBerichte-Magazins.

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