G. Saitta in Kaiserswerth: Trattoria, wie Trattoria sein soll
Mario Saitta kenne ich seit über zehn Jahren, und jeder Besuch am Klemensplatz fühlt sich ein bisschen wie Heimkommen an. Im Frühjahr stand das Haus auch im Gambero Rosso.

Mario und seine Familie führen ihre Trattoria mit Herzblut und einer Herzlichkeit, die man heute nur noch selten findet. Dunkles Holz, warme Farben, eine Theke voller hausgemachter Antipasti. Kein Chichi, dafür eine Küche, die genau weiß, was sie tut.
Der Gambero Rosso, der große italienische Restaurantführer, hat mich nicht überrascht: Auf meiner Top-5-Liste der Italiener in dieser Stadt stand das Haus schon vorher. Ich habe Mario wie immer einfach machen lassen. Tatar mit Brioche und Trüffel, Oktopus mit Chorizo und Wassermelone, hausgemachte Ravioli mit Ochsenbäckchen, Pfifferlingen und Salbei und zum Schluss Millefoglie.
Dann der Spaß im Glas: richtig geile Sachen aus allen Regionen Italiens, vom Einsteiger bis zu den Ikonen. Mario und sein Vater Gaspare haben ein Händchen für Flaschen, die überraschen.